PC Monitor Test 2015 – LED, TFT Monitore im Vergleich

Office-Monitor

Preisklasse:
€ —

office Monitore im Test

Viele Menschen verbringen oft ihren ganzen Arbeitstag vor Monitoren im Büro. Treten Probleme wie Kopf- oder Nackenschmerzen auf, kann eine falsche Sitzhaltung die Ursache sein, aber auch ein ungeeigneter Monitor. Es ist hilfreich, gleich von Beginn an mit der richtigen EDV Technik zu arbeiten. Für Arbeitsplätze in Deutschland gelten die Bildschirmarbeitsverordnung und sowie berufsgenossenschaftliche Vorschriften. DIN Normen, vor allem die DIN EN ISO 9241 mit dem Titel „Ergonomie der Mensch-System-Interaktion“, sind ebenfalls bei Planung und Realisation von PC Arbeitsplätzen zu beachten. Nach welchen Kriterien lässt sich bewerten, ob ein Monitor den Anforderungen entspricht? Kann der Bildschirm für entspanntes Arbeiten sorgen und viel Farbe in den grauen Büroalltag bringen?

Bildqualität

Die Qualität der Darstellung auf dem Monitor ist ein sehr wichtiges Kriterium. Hier sollte man kaum Abstriche machen, um ermüdungsfrei arbeiten zu können. Alle Informationen auf dem Office Monitor müssen schnell und fehlerfrei erkannt werden. Bildschärfe, Kontrast und Helligkeit beeinflussen die Sichtbarkeit des Monitorbildes genauso wie Auflösung, Pixeldichte, Farbtiefe und Verzerrungen. Die Leuchtstärke gibt an, wie gut das Bild auch noch bei hellem Umgebungslicht erscheint. Für Büro Bildschirme ist es ratsam, möglichst keine Pixelfehler, durchscheinende Hintergrundbeleuchtung oder Streifen im Blickfeld zu haben. Eine schnell reagierende Anzeige ohne Synchronisationsfehler sowie die Blickwinkelabhängigkeit fließen in die Bewertung von officetauglichen Monitoren ein. Flimmerfreiheit und Strahlungsfreiheit werden vorausgesetzt. Eine matte, entspiegelte Oberfläche neigt zu weniger Reflexion im Gegensatz zu glänzenden, glatten Bildschirmen. Diese haben Vorteile im Bereich Bildschärfe und Kontur.

Ausstattung, Abmessungen und Schnittstellen

Office Monitore müssen sich oft mit anderen Dingen den Platz auf dem Schreibtisch teilen. Kompakte, schmale Gehäuse sind hier gut geeignet. Matte Oberflächen reflektieren so gut wie gar nicht und sind weniger anfällig für Kratzer. Ein ganz wichtiges Kriterium für gute Office Monitore ist die Bildschirmgröße. Heutzutage werden für Büroaufgaben 17 bis 21 Zoll empfohlen. Für viele multimediale und graphische Aufgaben darf es noch mehr sein. Bei kleineren Bildschirmen wird das 4:3-Format der Breitbildvariante vorgezogen. Standardanschlüsse wie VGA oder DVI passen an jeden PC. HDMI-Anschlüsse werden in Zukunft immer mehr genutzt werden. Die Ausgabe von Klängen kann mit internen Lautsprechern am Monitor erfolgen.

Individuelle Einstellmöglichkeiten und Stromverbrauch

Lässt sich ein Office Monitor individuell einstellen, ist das ein großer Beitrag für entspanntes Arbeiten. Anpassungen von Helligkeit, Kontrast etc. gehören zum Standard eines guten Monitors für das Büro. Individuelle Höhen, Einstellung des Neigungswinkels oder Drehfähigkeit des Monitors ergänzen ein gutes Modell sinnvoll. Bedenkt man, dass ein Monitor im Büro jeden Tag viele Stunden angeschaltet ist, stellt der Stromverbrauch eine wichtige Größe dar. Monitore mit geringem Stromverbrauch senken die Ausgaben für Energie auf lange Sicht.

Fazit

Bei einem Monitor für das Büro spielen neben der reinen Funktion zur ermüdungsfreien Bildanzeige vor allem Ergonomie und Energieverbrauch wichtige Rollen. Eine angenehme, nicht blendende Optik trägt zum freundlichen Klima am Arbeitsplatz bei. Der Blick auf Prüf- und Gütezeichen ist in Hinblick auf die Qualität sowie Betriebssicherheit empfehlenswert.