PC Monitor Test 2015 – LED, TFT Monitore im Vergleich

4k-Monitore

Preisklasse:
€ —

Wer die technologischen Entwicklungen im elektronischen Bereich aufmerksam verfolgt, dem fallen immer häufiger Fernseher oder Monitore mit dem Zusatz 4k oder UHD auf. Die Bezeichnung 4k wird für Geräte mit einer Auflösung von 3840 × 2160 Bildpunkten verwendet. Damit ist die Pixelzahl von 4k Bildschirmen viermal so hoch, wie die so genannter Full-HD Modelle. Die Bezeichnung UHD ist nicht so eindeutig. Die Internationale Fernmeldeunion, das ist eine UN-Sonderorganisation die für die Regelungen in diesem Bereich zuständig ist, konnte sich bei der Festlegung der Pixelzahlen nicht einigen. Darum können sowohl 4k als auch 8k Bildschirme die Bezeichnung UHD tragen.

Wer braucht 4k Monitore?

Bildschirme mit hoher Auflösung bieten eine Menge von Vorteilen. Das weiß jeder, der sich schon einmal mit unscharfen Bildern herumärgern musste. Noch sind 4k Bildschirme deutlich teurer als herkömmliche Modelle. Die Frage lautet also, ob es sich lohnt für die neuen Geräte deutlich mehr zu zahlen. Für Anwender, die ihren PC beispielsweise als Designer oder Grafiker gewerblich nutzen, ist diese Frage leicht zu beantworten. Die schärfere Darstellung ermöglicht wesentlich bessere Ergebnisse. In diesem Segment werden 4k Monitore schon bald zum Standard- Equipment gehören. Doch auch die ersten privaten Nutzer liebäugeln bereits mit den superscharfen Monitoren. Hier sind es vor allen Dingen die engagierten Gamer, die Interesse an 4k Monitoren haben. Begeisterten Hobbyfotografen dürften die neuen Bildschirme ebenfalls sehr gut gefallen und bestimmt gibt es noch viele weitere Anwendungsgebiete, in denen die hohe Auflösung einen deutlichen Vorteil bietet.

Während die 4k Bildschirme bei TV Geräten schon relativ weit verbreitet sind, sind 4k Monitore noch etwas Besonderes. Das ist insofern verwunderlich, da die meisten Fernsehsender noch gar nicht die entsprechenden Angebote machen. Außerdem sitzt der Zuschauer meist in größerem Abstand vor dem Bildschirm, sodass die hohe Auflösung weniger wahrgenommen werden kann. Der Abstand zum Monitor ist in der Regel erheblich kleiner. Hier liegen die Vorteile eines 4k Monitors klar auf der Hand.

Als im Sommer 2013 auf der Funkausstellung in Berlin die ersten 4k Monitore vorgestellt wurden, fragte sich mancher Besucher, wann die ersten Modelle mit der hohen Auflösung in den Handel kommen würden und ob sie überhaupt für den „Normalnutzer“ erschwinglich sein könnten. Doch schon auf der CES Anfang 2014 stellten mehrere Firmen erste marktreife Modelle vor. Noch verlangen die Hersteller stolze Preise für die neue Technik, doch es ist deutlich zu erkennen, dass der Preisverfall bereits begonnen hat. Eines der ersten Modelle, die in den Handel kamen, war der 30″ Monitor von Sharp, der etwa 3.000 Euro kostete. Mittlerweile gibt es bereits gute Monitore, die allerdings kleinere Bildschirmdiagonalen haben, für cirka 1.000 Euro an. Der Monitor UP 24 14 Q von Dell mit einer Größe von 23,6 “ wird von vielen Händlern schon für Preise im dreistelligen Bereich angeboten. Auch die Firma Asus hat bereits interessante Angebote.

Selbst diejenigen, die den ersten 4k Monitoren mit einer gehörigen Portion Skepsis begegnet sind, räumen mittlerweile ein, dass der Trend ganz klar zur 4k Technik geht und vermutlich schon bald zum Stand der Technik werden könnte.

4k Monitore unter 500 Euro

Mittlerweile bieten einige Hersteller 4k Monitore zu relativ günstigen Preisen an. Wir haben die 3 besten Modelle unter die Lupe genommen und veröffentlichen nach und nach die Testberichte. Der Samsung U28D590D ist bereits für 499,- Euro zu haben und eine echte Kaufempfehlung. Weitere Testberichte folgen demnächst.